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Zukunft vor Ort gestalten: Einzelhandel setzt sich ein

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Kampagne „Meine Stadt soll leben! Shoppen und surfen vor Ort“

Wie sieht unsere Stadt aus, wenn der Einzelhandel vor Ort stirbt? Diese Frage ist es, die man sich in Zeiten des zentralisierten Internethandels dringend stellen muss. Cover des Buches BuyLocal 141x200Denn der gesamte Einzelhandel – vom Schuhladen bis zum Autohaus – hat damit zu kämpfen, wenn seine Kunden nicht mehr die Fachkompetenz vor Ort, sondern immer mehr die Discount-Angebote riesiger Anbieter im Internet nutzen. Darum startet nun der Einzelhandel die Kampagne „Meine Stadt soll leben! Shoppen und Surfen vor Ort.“ „Wir wollen gemeinsam mit den übrigen Einzelhändlern vor Ort, mit Werbegemeinschaften und Aktionsbündnissen dazu aufrufen, etwas für die eigene Stadt zu tun“, erklärt Simone Thelen, Sprecherin der Mayerschen Buchhandlung. „Unsere Kunden sollen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie selbst es in der Hand haben, wie ihre Stadt in Zukunft aussehen wird.“

Um hier das Bewusstsein zu schärfen, müssen die Einzelhändler vor Ort gemeinsam an einem Strang ziehen. Ein Alleingang einer einzelnen Branche würde nichts nützen. Darum sollen die Plakate zur Aktion demnächst möglichst in allen Geschäften der Stadt zu sehen sein. Thelen: „Bei der Kampagne geht es um weit mehr, als nur den eigenen Umsatz zu retten. Wenn Geschäfte vor Ort schließen, verliert die Stadt an Attraktivität, Vielfalt und Lebendigkeit. Es gehen Ausbildungs- und Arbeitsplätze verloren. Die Stadt verliert Steuereinnahmen, die wieder zu Gunsten der Stadt eingesetzt werden könnten. Letztlich werden auch das soziale Engagement und die kulturelle Vielfalt leiden. Denn wenn Geschäfte schließen, bedeutet dies viel mehr als nur ein leer stehendes Ladenlokal …“

Die Aktion möchte nicht den Internethandel an sich angreifen. Auch viele Einzelhändler vor Ort bieten ihre Waren und Dienste online an und können damit die Bedürfnisse der Kunden, die gerne am Computer einkaufen, erfüllen und bieten dabei einen ausgezeichneten Service an. Auch darauf sollen die Kundinnen und Kunden aufmerksam gemacht werden, und deshalb lautet der Untertitel der Kampagne auch „Shoppen und surfen vor Ort.“

Initiiert wurde diese Kampagne von der Mayerschen Buchhandlung. Es wurden Plakate entwickelt und gedruckt, die demnächst möglichst in allen Geschäft vor Ort zu finden sein sollen. Die Kundinnen und Kunden sollen auf möglichst vielen Wegen darauf gestoßen werden, dass sie mit einem Einkauf vor Ort auch eine Menge Gutes tun können. Denn der Einzelhandel engagiert sich auch sozial, er unterstützt Kindergärten, Schulen oder Vereine und setzt positive Signale für die Stadt. Jeder kann mithelfen, die Zukunft seiner Stadt mitzugestalten – die Kampagne „Meine Stadt soll leben“ will dazu den Anstoß geben.

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