Auf Michael Tsokos bin ich durch meinen Lieblingsautor Sebastian Fitzek gekommen. Michael Tsokos wurde oft von Sebastian Fitzek um Rat bei seinen Büchern gefragt.
Nun erscheint im September 2012 „Abgeschnitten“, ein Buch, das von beiden gemeinsam verfasst wurde.
Aber nun zum Buch. Ich wollte mir ein Bild von seiner Schreibweise und auch von seinem äußerst spannenden Beruf als Rechtsmediziner machen.
Ich war von „Dem Tod auf der Spur“ fasziniert und erschrocken. Gefesselt haben mich seine Erfahrungen, die grausamerweise real sind und nicht nur ein geschriebener Roman.
Michael Tsokos berichtet in seinem Buch von seiner Arbeit als Rechtsmediziner.
Er bietet uns in zwölf Todesfällen einen Einblick in seine Arbeitswelt. Diese zwölf Fälle hat er alle selbst bearbeitet.
Er erläutert haargenau, wie die Arbeitsweise der Forensik funktioniert und auch die Unterschiede zwischen einem Mord und einem Suizid. Da gibt’s kleinste Details, die unheimlich interessant sind.
Ein Fall, der in ganz Deutschland bekannt wurde, ist der der kleinen Jessica, die von ihren Eltern vernachlässigt wurde und dann an ihrem Erbrochenem erstickt ist.
Michael Tsokos berichtet von diesem Fall in einem Kapitel, welches äußerst interessant ist aber auch ganz schön mitfühlen lässt.
Auch als Nicht-Fitzek-Fan empfehle ich Euch dieses Buch sehr. Denn diese Fälle sind aus dem realen Leben, was sehr spannend ist und echter nicht sein kann.

Sehr zu empfehlen ist auch das Hörbuch, gelesen von Jan Josef Liefers.
Das zu lesen ist geiiler sry
das ist auf jedenfall eines meiner lieblingsbücher hab es scho über 2 jahre und lese es immer noch spannung pur
Mir hats weniger gefallen, der kommt einfach zu überheblich rüber. Was-weiß-ich wieviel Platz wird drauf verwendet um zu erklären, dass echte Rechtsmediziner anders sind als die im TV….ach ne ich dachte wirklich Boerne wäre eine realitätsgetreue Darstellung…und auch sonst hat sein Ton so was Oberlehrerhaftes.
Da bleib ich lieber bei Hans Bankl (zugegeben nicht exakt die gleiche Richtung, nicht nur eigene Erfahrungen hat auch viel Anekdoten aus der Geschichte der Medizin aber viel sympathischer geschrieben).
Wie ich gerade erfahren habe ist auch Veit Etzold ein Kollege der gerne mal mit Michael Tsokos zusammen arbeitet. Gerade rausgekommen von Veit Etzold ist Final Cut sehr zu empfehlen Rezension folgt…richtig spannend!