Eine Empfehlung meiner Arbeitskollegin, die mir sagte, wie wunderschön dieses Buch sei, also habe ich es auch gelesen.
Beim Lesen kamen mir die Tränen, so schön ist diese Geschichte über Freundschaft und Nächstenliebe.
Hannes liegt nach einem Motorradunfall im Koma.
Uli, sein bester Freund, besucht ihn jeden Tag.
Die Wunden von Hannes verheilen und die Verbände können ab, doch Hannes wacht einfach nicht auf.
Uli beginnt eine Art Tagebuch zu schreiben, das er Hannes immer vorliest, aber das zusätzlich dafür gedacht ist, dass Hannes, sobald er wach wird, erfährt, was er verpasst hat.
Uli schreibt alles auf: von seiner neuen Arbeit in einer privaten Psychiatrie, die er nur das Vogelnest nennt, über die Patienten darin, aber auch das Geschehen um Hannes Krankenbett herum.
Uli will die Hoffnung einfach nicht aufgeben, auch als alle anderen Freunde und Familienmitglieder die Besuche einstellen.
Dieser Roman ist Rita Falk sehr gelungen! Sonst schreibt sie „Provinzkrimis“, die auch richtig gut sind.
Freunde sind etwas Wunderbares und sehr Wichtiges in unserem Leben.
Sie geben uns Kraft, helfen uns, wenn wir in Not sind und geben uns Rat, wenn wir ihn brauchen. Doch auch Menschen, die uns nicht nahestehen, können uns helfen – und wenn es nur ein Lächeln ist, welches uns zeigt, dass wir nicht alleine sind.
Ein Interview sowie eine Leseprobe zu diesem Titel gibt es aktuell übrigens hier.

Habe das Buch verschlungen! Es ist einfach großartig und sooooo schön!!!!