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Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs

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In mancherlei Augen sind Kinder immer etwas Besonderes. In diesem Buch sind Kinder nicht nur besonders, sondern anders. Sie haben besondere Fähigkeiten. Sie erinnern an Mutanten, aber ebenso könnten es die verlorenen Jungen des Nimmerlands sein. Aber entspringen diese hier einem Märchen oder sind sie real?Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder Ransom Riggs 182x300

Jacob ist ein Junge aus einem reichen Elternhaus. Seine Eltern haben viel zu tun, weshalb sein Großvater Abraham häufig auf seinen Enkel aufpasst. Zusammen tauchen Jacob und sein Großvater in Geschichten ab. Der Junge liebt die Geschichten und sein Großvater liebt es, für seinen Enkelsohn welche zu erfinden.
Abraham ist geradezu besessen von seinen Märchen. Man könnte meinen, dass diese nicht seiner Phantasie entspringen, sondern wahr sind. Genau das glaubt Jacob bis er in die zweite Klasse kommt. Danach beschließt er, nicht mehr an diese besonderen Kinder, von denen sein Großvater ihm immer erzählt, zu glauben.
Es gibt sicherlich kein schwebendes Mädchen, keinen Jungen in welchem Bienen hausen und auch niemanden, der unsichtbar ist.

Dieser Meinung bleibt Jacob treu, bis sein Großvater brutal ums Leben kommt. Scheinbar wurde Abraham von einer Bestie zerfleischt. Der letzte Satz, den der Großvater seinem Enkelsohn mitteilt, lässt Jacob aufhorchen. Hinter seinen Geschichten muss mehr stecken. Doch was? Schließlich macht Jacob sich auf die Suche. Auf die Suche nach den besonderen Kindern – ohne zu ahnen, dass ihn etwas Schreckliches erwartet.

Schon beim Anblick des Covers wird der Betrachter von einem unheimlichen Gefühl heimgesucht. Ein grünlicher Schimmer umgibt das Buch mit einem schwebenden Mädchen, das alles andere als normal wirkt. Es verspricht die Magie einer Geschichte mit sich zu bringen, die unheimlich ist, aber ebenso schön und wunderlich.

Zu Beginn entführt der Autor Ransom Riggs den Leser -respektive Hörer- in das Leben von Jacob. Er ist ein ganz normaler Junge, welcher zusammen mit seinem Großvater gedanklich Abenteuer erlebt, von denen manch andere Kinder nur träumen.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto grusliger wird diese und nimmt den Leser mit hinfort auf eine beinahe einsame und mystische walisische Insel.

Das einzige Manko ist, dass die Lektüre in gewissem Maße vorhersehbar ist. Wobei es die Spannung nicht drosselt, sondern einem lediglich das Gefühl verleiht, man würde selber auf des Rätsels Lösung stoßen. Eine zarte Liebesgeschichte und die unheimlichen Ereignisse, die Jacob erwarten und einholen, runden das Buch ab.

Den Hörern sei das Hörbuch ans Herz gelegt. Es wird von Simon Jäger gesprochen, der wieder einmal zeigt, dass er es versteht, einer Story die richtige Stimmung einzuhauchen, sie mit Leben zu füllen und das richtige Kribbeln beim Zuhörer zu schaffen (das Hörbuch erscheint im März und kann hier bereits vorbestellt werden).

Allerdings muss man ganz klar sagen, dass die Illustrationen des Buches und die Gestaltung einfach zu diesem Erlebnis dazu gehören. Deshalb sollte man auch beim Hören einen Blick auf die Bilder wagen, denn man wird sie nie vergessen.

Egal ob gehört oder gelesen: Das Buch „Die Insel der besonderen Kinder“ hält sein Versprechen, was es einem gibt, wenn man es zum ersten Mal in den Händen hält.
Es ist durchweg spannend, haucht einem unheimliche Geheimnisse ins Ohr und lässt den Leser selbst nach der letzten Sekunde nicht frei.

Ein wunderbares Buch und fantastisches Material, um verfilmt zu werden. Vielleicht hat der Autor Ransom Riggs sich ja nicht nur aus Spaß auf die Suche nach der perfekten Location gemacht. Wer davon mehr sehen möchte, sollte unbedingt seine Internetseite www.ransomriggs.com besuchen.

Kurzum:
Für die dunkle Jahreszeit und für eine Reise in das verwunschene Wales die perfekte Lektüre! Egal ob zum Lesen oder Hören verleiht es einem das Gefühl, wieder ein Kind zu sein, das an einem Kamin sitzt und bei einer heißen Tasse Schokolade ein Märchen erzählt bekommt.

Originaltitel: “Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children”
Übersetzt von: Silvia Kinkel

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Cover des Buches "Die Insel der besonderen Kinder"

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