Über dieses Buch wurde schon so viel geschrieben, dass man meinen könnte, es gäbe nichts mehr hinzuzufügen. Meiner Meinung nach wurden einige der wichtigsten Aspekte bei der Rezension dieses Jahrhundertwerks allerdings vergessen.
In erster Linie, dass es in der Tat ein unendlicher Spaß ist, dieses Buch zu lesen, denn während sich die Feuilletons auf die schiere Sprachgewalt und die Entschlüsselung der Struktur des Romans konzentrierten, haben die meisten übersehen, was für ein unglaublich witziges Buch sie in den Händen gehalten haben.
Das Buch ist streckenweise so absurd und gleichzeitig nahe an den Problemen der Zeit die es treffend beschreibt, obwohl es zu großen Teilen in einem Tennisinternat und einer Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige spielt.
Ich schlage mein mittlerweile stark abgegriffenes Exemplar immer wieder gerne auf, einfach irgendwo mittendrin, und lasse mich immer wieder von dem Zauber der Sprache von David Foster Wallace gefangen nehmen.
Originaltitel: “Infinite Jest”.
Übersetzt von: Ulrich Blumenbach.

David Foster Wallace war ein ganz Großer!!
Ich bin seit letztem Sommer an dem Buch dran – muss endlich mal weiterlesen, großartige wenn auch schwere Literatur.
Respekt! Ich habe nach 200 Seiten aufgegeben und mir fest vorgenommen, niemandem zu glauben, der behauptet, dieses Buch wirklich komplett gelesen zu haben. Aber eure Begeisterung ist glaubwürdig.
Kann man lesen, muss man nicht. In meinen Augen ein sehr überbewertetes Buch.